Reiserecht

Reiserecht2019-03-01T19:18:43+01:00

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Reiserecht

Das Reiserecht der §§ 651 a ff. BGB betrifft die Rechtsbeziehungen zwischen dem Reiseveranstalter und dem Reisenden und bezieht sich nur auf Pauschalreisen. Diese liegen vor, wenn mindestens zwei der Leistungen: Beförderung, Unterbringung, andere touristische Leistungen, zu einem Gesamtpreis angeboten werden, wobei der Anbieter die Erbringung in eigener Verantwortung übernimmt und keine der Leistungen eine nur ganz untergeordnete Bedeutung haben darf.

Ein Teil des Reiserechts bildet das Fluggastrecht und befasst sich u.a. mit Ansprüchen bei Flugverspätung, Annullierung, Verletzungen oder Todesfällen im Zusammenhang mit Flügen, Gepäckverlust und Gepäckverspätung.

Unser Schwerpunkt liegt in der Bearbeitung folgender Bereiche:

Fluggastrecht

  • EU-Verordnung Nr. 261/2004
  • finanzielle Entschädigung für den Verlust  oder Beschädigung des Reisgepäcks
  • finanzielle Entschädigung für Nichtbeförderung, Annullierung oder Verspätung
  • Kündigungsrecht des Reisevertrages seitens des Reisenden und des Reiseveranstalters bei Annullierung
  • Recht auf kostenlose Telefonate, Mahlzeiten und Erfrischungen
  • Recht auf Hotelübernachtung

Reiserecht

Rechte des Reisenden:

  • Ansprüche wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit
  • Aufwendungsersatz
  • Kündigung nach § 651 e BGB
  • Reisepreisminderung
  • Schadensersatzanspruch

Rechte des Reiseveranstalters

  • Kündigung wegen höherer Gewalt
  • Leistungsänderungen
  • Rücktritt
  • Stornierungsentschädigung
  • Vergütung
  • Überprüfung von Reiseverträgen

Bruchlandung – Mehrstündiger Ausfall im Flughafenterminal und dann keine Fluggastentschädigung

Der Bundesgerichtshof hat die Klagen mehrerer Klägerinnen auf Zahlung einer Entschädigung von jeweils 600,00 Euro nach Art. 7 Abs. 1 Satz 1 lit. c der Fluggastverordnung trotz eingetretener Verspätung abgewiesen. Sachverhalt: Die Klägerinnen buchten bei dem beklagten Luftverkehrsunternehmen Flüge von New York nach Stuttgart mit einem Zwischenstopp und Umstieg in London. Die Flüge von New York nach London starteten verspäteten und die Ankunft verzögerte sich um zwei Stunden. Demgemäß konnten die Reisenden den ursprünglich vorgesehenen Weiterflug nach Stuttgart nicht erreichen und kamen dort mit einer Verspätung von mehr als neun Stunden an. Die Beklagte hat der ansonsten rechnerisch richtigen

8. März, 2019|Rechtsnews, Reiserecht|

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Fritz-Martin Przytulla LL.M.
Fritz-Martin Przytulla LL.M.Rechtsanwalt | Notar
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Sebastian Bartel LL.M.
Sebastian Bartel LL.M.Rechtsanwalt
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